Das Zuhause schützen

 


„Schatz, bei uns wurde eingebrochen!“

Sie kommen nach Hause – und finden das Chaos vor. Alles liegt verstreut auf dem Boden. Schränke stehen offen und wurden durchwühlt. Die Fotokamera mit den Bildern der letzten Familienfeier ist genauso weg wie das Laptop und der alte Familienschmuck. Ohnmacht und Verunsicherung macht sich breit.
 
 Wenn die Tage kürzer werden, wird die Liste von Einbrüchen und Diebstählen wieder länger. Aufgrund einer niedrigen Aufklärungsrate ist es sehr unwahrscheinlich, dass Opfer ihr Eigentum je wiedersehen.  Dabei ist der materielle Schaden noch nicht die einzige Sorge, die man in einem solchen Fall hat.
 
Der Einbruch an sich ist bereits ein Schock, der sich nicht so leicht verarbeiten lässt. Die psychischen Folgen eines solchen Alptraums und Ängste wiederholt zum Opfer zu werden, können von keiner Versicherung wieder gut gemacht werden. Das Gefühl, sogar in der gewohnten Umgebung nicht sicher zu sein, bleibt oft zurück.

 
Was jetzt? – Eine Checkliste für das Verhalten nach einem Einbruch

  • Polizei – Notruf unter 110 wählen.

  • Fotos machen. Von der gesamten Wohnung, von Beschädigungen und Einbruchsspuren.

  • Nichts verändern! Spuren könnten verwischt und die Spurensuche erschwert werden.

  •  EC-Karte, Kreditkarte oder den Ausweis mit elektronischer Chipkarte sperren. Den zentralen Sperr-Notruf erreichen Sie unter 116 116 (aus dem deutschen Festnetz gebührenfrei)

  • Miit der Polizei legen Sie eine Stehlgutliste an. Hier hilft Ihnen eine zuvor erstellte Wertsachenliste. Auch Fotos von Wertsachen, die Sie zuvor angefertigt haben helfen jetzt.

  • Den Einbruch und entsprechende Schäden, Verluste Ihrer Versicherung melden.

  • Beschädigte Gegenstände sollten sie solange aufheben, bis die Abwicklung mit der Versicherung abgeschlossen ist.

  • Diese Zeit bedeutet für Sie extremen Stress. Hilfe für Opfer bietet z.B. www.weisser-ring.de

 
Wie kann ich mir diesen Ärger ersparen?
 
Wenn Sie verstehen wie Diebe vorgehen, können Sie sich darauf vorbereiten. Einbrecher – oft Gelegenheitstäter – wollen schnell und unbemerkt eindringen. Jede Sekunde Verzögerung erhöht das Risiko von einem aufmerksamen Nachbarn oder Passanten entdeckt zu werden. Deshalb ist eine der wichtigsten Maßnahmen, den gewaltsamen Zutritt derart zu erschweren, dass der Einbruch nur mit großem Zeitaufwand und entsprechendem Lärmpegel möglich ist.
 
Der Einbrecher sucht immer den Weg des geringsten Widerstandes. Bei Einfamilienhäusern bevorzugen die Täter meist leicht erreichbare Fenster oder die Balkon- und Terrassentür. Da die Haustür im Gegensatz dazu oft besser gesichert ist, wird sie eher außer Acht gelassen.
 
Anders sieht es bei Mehrfamilienhäusern aus. Gerade wenn die Wohnung in einem höheren Stockwerk liegt, kann sie nur über die Wohnungstür erreicht werden. Übrigens finden rund drei Viertel der Wohnungseinbrüche in Mehrfamilienhäusern statt!

 



 

 
 

Quelle: www.abus.com

 

Elemente auf die es ankommt – an Türen und Fenstern

 


Quelle: www.abus.com

 

Mit unserer Sicherheitstechnik zur zusätzlichen mechanischen Absicherung von Fenstern und Türen sind Sie dem Verbrechen mit Sicherheit eine Nasenlänge voraus. Schieben Sie dem Verbrechen buchstäblich einen Riegel vor.
 
Viele Einbrüche können durch Einsatz der richtigen Sicherungstechnik im Vorfeld verhindert werden. Hebelwerkzeuge wie Brecheisen oder Schraubendreher gehören immer noch zur ersten Wahl von Einbruchsmitteln. Deshalb empfehlen Polizeiliche Beratungsstellen als Basisschutz besonders mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen.
 
Unser umfangreiches Sortiment zur Absicherung von Fenstern finden Sie
„hier“
Unser umfangreiches Sortiment zur Absicherung von Türen finden Sie „hier“
 
Weitere Informationen finden Sie auch unter


www.polizei-beratung.de
 
sowie unter
 

www.k-einbruch.de
 
Hier finden Sie auch ein interaktives Haus mit den gefährdeten Stellen.


Auszug aus dem Bericht zur Kriminalstatistik 2016:

Einbruchschutz

Viele Einbrüche könnten durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik verhindert werden, was der in den vergangen Jahren stetig gestiegene Anteil der Einbruchsversuche belegt.
Da 2015 der höchste Anstieg der Zahlen beim Wohnungseinbruchdiebstahl in den letzten 15 Jahren verzeichnet wurde, war das Thema Einbruchschutz auch im Jahr 2016 ein Schwerpunktthema der Polizeilichen Kriminalprävention mit dem Ziel, die Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH fortzuführen und deren Maßnahmen weiter zu intensivieren.
Ein sicherheitsbewusstes Verhalten und bereits einfache technische Maßnahmen sind die Voraussetzung für einen wirksamen Einbruchschutz. Bereits im Herbst 2012 startete die Polizeiliche Kriminalprävention daher mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen die bundesweite Initiative K-EINBRUCH.
Staatliche Förderung von Einbruchschutz
Seit Juni 2014 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen bestehender KfW-Produkte zur Barrierereduzierung oder zur energetischen Sanierung auch bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden. Damit wurde ein finanzieller Anreiz geschaffen, seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbrecher zu schützen. Über das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)“ der KfW-Bankengruppe kann seit 19.11.2015 gezielt in Einzelmaßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch investiert werden. Seit 01.04.2016 werden zusätzliche Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz über eine erweiterte Kreditvariante des Programms „Altersgerecht Umbauen (159)“ gefördert. Gefördert wird beispielsweise der Einbau einbruchhemmender Türen, der nachträgliche Einbau von Rollläden und Fenstergittern oder die Nachrüstung z. B. mit selbstverriegelnden Mehrfachverriegelungen und Zusatzschlössern. Ausführliche Informationen über bundes- und landesweite Zuschuss- und Förderprogramme gibt es auch unter www.k-einbruch.de/foerderung.

Dem Verbrechen eine Schraubenumdrehung voraus.
Gut geschützt – mehr Zeit für die wichtigen Dinge.